Wissenswertes

Prävention (Vorbeugung)                                           

Wir können mit einer bunten genussvollen ausgewogenen Ernährung das Risiko für die Entstehung von zahlreichen Erkrankungen reduzieren!Das gilt für die sog. Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht (Adipositas) oder Gicht ebenso für einige Krebserkrankungen. Laut Umfragen essen die Deutschen weit weniger Gemüse und Obst als unsere südländischen Mitbürger, obwohl wir doch alle wissen, dass 'Grünzeug' wesentlich zur Gesundheit beiträgt.

Natürlich ist die gesundheitsfördernde Kraft schon vielfach belegt worden. Obst und Gemüse sind - egal ob roh, gekocht oder als Saft - reich an sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und kalorienarm. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit, machen fit und leistungsfähig.

Wir, als Ernährungsfachkräfte, wollen natürlich nicht nur eine kurzfristige Steigerung des Obst- und Gemüsekonsums erreichen, sondern vielmehr geht es um die Motivation seine Ernährungsgewohnheiten grundlegend zu ändern. Viele Patienten und Kursteilnehmer, die ich im Laufe meines Beruflebens kennen gelernt habe, meinen, dass Gemüse und Obst das Image 'gesund' haben aber nicht 'lecker' sind. Sie sind eine köstliche Leckerei und verbinden Genuss und Lebensfreude, wenn sie genussvoll zubereitet werden. Ich bin der Meinung, dass wir alle unsere am Geschmack beteiligten Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) wieder bewusster wahrnehmen und einsetzen sollten.  Wissen Sie noch wie sich eine Traube anhört, wenn man sie zerbeißt? Wann haben Sie da letzte Mal mit der Zunge und dem Gaumen gezielt geschmeckt?  Mit einer Rückbesinnung auf alle Sinne wird auch das Image von Obst und Gemüse ein anderes. Probieren Sie es aus!

Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die zweithäufigste Todesursache. Man weiß heute, dass die Ernährung und der Lebensstil Einfluss auf die Krankheitsentstehung haben können. Ca. 40% der Krebserkrankungen gehen auf das Konto einer falschen Ernährung. Also: zurück zu den Wurzeln, eine natürliche Ernährung in Anlehnung an die mediterrane Küche'.

Den Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkorngetreide erhöhen, d.h. 3 Portionen Gemüse, 2 Portionen Obst, 5 Scheiben Vollkornbrot, 1 Portion Naturreis oder Vollkornnudeln oder 5 Kartoffeln. Häufig Hülsenfrüchte, Kohl, Knoblauch und Zwiebeln essen. Je nachdem welcher Stoffwechseltyp Sie sind, ist es empfehlenswert die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren und eher auf Gemüse, Nüsse, Obst und Vollkorngetreide umzustellen.

Den Fettverbrauch senken, d.h. 2-3 EL hochwertiges Pflanzenöl und 2 EL Butter oder Margarine als Streichfett. Auf versteckte Fette (Wurst, Käse, Fleisch, Kuchen, Eis) achten.

Den Verzehr von stark gesalzenen, geräucherten, gepöckelten Produkten stark reduzieren

Den Alkoholkonsum begrenzen, d.h. für Frauen liegt die Empfehlung bei 1/8 l Wein oder 0,3 l Bier pro Tag und bei Männern 2 Flaschen Bier oder 2 Gläser Wein.

Vorhandenes Übergewicht reduzieren - ich helfe Ihnen gerne dabei!

Quellenangabe: Dt. Krebsgesellschaft, Kasper (Buch: Ernährungsmedizin und Diätetik) 

 

 

 

 

Gerne möchte ich Ihnen noch meine persönlichen Empfehlungen mit auf den Weg geben:

  • verzichten Sie auf genveränderte Lebensmittel, achten Sie auf die Kennzeichnung - Bioprodukte sind ohne Gentechnik hergestellt! Greenpeace und Foodwatch haben Einkaufshilfen erstellt, mit deren Hilfe Sie sich im Dschungel der Konzerne zurecht finden.
  • Vermeiden Sie Produkte aus der Massentierhaltung (nicht nur aus ethischen Gründen) und bevorzugen Sie frische Biomilch (konventionell gehaltene Milchkühe bekommen i.d.R. gentechnisch verändertes Soja aus Brasilien - täglich werden dafür 7000 ha Regenwald gerodet!!)
  • kaufen Sie regional und saisonal ein (das sorgt für Abwechslung und erhöht die Menge an bioaktiven Substanzen)
  • achten Sie beim Eierkauf auf die 1. Zahl, 0 bedeutet ökologische Erzeugung, DE Deutschland
  • lesen Sie aufmerksam die Zutatenliste (Menge in absteigender Reihenfolge)
  • Transfairprodukte sorgen für einen fairen Lohn in den Anbauländern
  • Bevorzugen Sie Honig aus Bio-Imkereien. 1/5 des in Deutschland verkauften Honigs kommt aus Argentinien und anderen südamerikanischen Ländern. Dort können durch den Anbau von Gen-Soja die Pollen verunreinigt sein. Auch Rapshonig aus Kanada wird bereits seit vielen Jahren  aus gentechnisch veränderten Rapspflanzen hergestellt.   

Gerne unterstütze ich Sie dabei, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen wollen. Ein gezieltes Einkaufstraining hilft Ihnen dabei, bestimmte Produkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Individuelle Beratung

 

 

 


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